Schatten vom Kirchturm am Himmel

Nächtliche Fotosafari in der Walpurgisnacht. Nach einigen Fotos im Ort bin ich noch zur Kirche rüber gegangen. Der Kirchturm wird nachts von starken Spots angestrahlt, dabei habe ich eine tolle Entdeckung gemacht.

Zumindest in dieser Klarheit habe ich dieses Phänomen noch nie gesehen, der Schatten vom Turm und sogar von den angestrahlten Ästen und Sträuchern wurde klar zu erkennen am Himmel abgebildet. Vermutlich waren schon Wolken oder Hochnebel aufgezogen, sonst wären die Schatten nicht zu sehen gewesen. Ich habe mal etwas ähnliches im Internet gesucht, aber nichts derartiges oder gar Fotos davon gefunden. Ob sowas oft zu beobachten ist, weiß ich nicht, aber hin und wieder werde ich wohl mal wieder nachsehen, wenn ich nicht früh wieder raus muss.

Die Sonne sinkt in den Mai

Während andere die Maibäume schleppten und in den Mai tanzten, nutzte ich die Gelegenheit, den schönen Sonnenuntergang zu fotografieren. Die untergehende Sonne über der Bockholter Dose taucht die ganze Natur und den Himmel in die schönsten Farben. Auch der Wald sieht so viel schöner aus.

Und weil es so cool aussah, musste ich natürlich auch noch den Linduri-Roller in dem schönen Licht knipsen.

Nachts machte ich noch ein paar Langzeitbelichtungen, dabei habe ich dann eine Beobachtung gemacht, die ich noch nie im Leben vorher gesehen habe, ein echtes Phänomen! Allein dafür hat sich die nächtliche Fotosafari gelohnt. Die Fotos muss ich aber noch entwickeln.

Umbau/Erweiterung der Ratsklause

Die Sanierungen im Ortskern gehen immer weiter, der Abriss von (Teil-) Gebäuden nimmt irgendwie in diesen Jahren kein Ende. Zurzeit wird die Ratsklause in Lindern umgebaut bzw. erweitert. Tante Lissy´s alte Post ist nun auch Geschichte.

Während der Abriss- und Neubauarbeiten ist der Pfad zwischen Kirche und Pfarrheim/Teestube gesperrt. Jetzt kann man wieder Perspektiven suchen und fotografieren, die man dann später nicht wieder bekommt, wenn der neue Anbau steht.

Osterfeuer-Osterhase-Sandhosen 2019

Am Ostersonntag fand in Lindern am Siedlungsgebiet Dillbreden wieder das traditionelle Osterfeuer statt. In diesem Jahr war auch erstmals bei schönstem Wetter der Osterhase Gast, er sprang mit zwei Begleitern aus ca. 3000 Meter Höhe aus dem Flugzeug und landete punktgenau neben dem frisch aufgeschichteten Berg aus Sträuchern. Die Fackeln zum Entfachen des Osterfeuers waren schon vorab nach der Vorabendmesse mit dem Feuer der Osterkerze angezündet worden.

Sicher gelandet wurde der Osterhase glücklich von seiner Frau empfangen. Auch die Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr waren von der Ziellandung begeistert.

Schließlich wartete man noch auf den dritten der mutigen Fallschirmspringer…

…der erst langsam, aber schließlich doch sehr schnell…

…direkt vor den Wartenden landete und sie mit dem großen Fallschirm verdeckte.

Dann konnte auch endlich das Osterfeuer von den Kindern angezündet werden. Der Osterhase und Pastor Thomas unterstützten sie dabei.

Pastor Thomas nach dem Anzünden des Osterfeuers.

Der Osterhase verteilte nach der erfolgreichen Landung Ostereier und Schokohasen an die vielen Kinder. Einige ließen auch einen Schnappschuss von sich mit dem Osterhasen erstellen.

Der Osterhase war durchaus eine gelungene Bereicherung für das vom Organisationsteam Osterfeuer veranstaltete Event, dem Hunderte von Besuchern beiwohnten. Nur ganz kurz mal konnte auch der Osterhase mal kurz verschnaufen.

Nach kurzer Zeit tauchte dann auch die Sonne langsam in den Horizont, was der Atmosphäre am Osterfeuer noch ein wenig mehr Flair gab, das von vielen Gästen genossen wurde.

Da der stärker werdende Ostwind über das heiße Feuer streifte und erhitzt wurde, bildeten sich auf der anderen Seite dann häufig kleine Sandteufel oder Sandhosen, also Mini-Tornados sozusagen. Das war oft auch noch ein zusätzliches kleines Abenteuer für die jungen Besucher, die daran ihren Spaß hatten.

Einige der kleinen Sandhosen wirbelten ganz schön viel Dreck auf, da kann man sich die Naturgewalt der richtigen großen Tornados gut vorstellen. Passiert ist zum Glück aber nichts, die kleinen „Wirbelstürme“ lösten sich meistens nach wenigen Metern wieder auf.

Später gab es dann Würstchen und Getränke für die großen Besucher, die jüngeren Gäste erfreuten sich am Stockbrot, welches sie sich am Spieß über den großen Kesseln backen konnten.

Sonnenaufgang-Monduntergang an Karfreitag

Heute war mal Zeit, Gelegenheit und passendes Wetter für sehr frühe Fotos. Etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang und Monduntergang ist die Natur besonders schön, zumindest um Bilder davon zu machen.

Die langen Schatten der Bäume kommen allein vom Mondschein, die Sonne wird erst ca. eine Stunde später so langsam am Horizont hinter den Häusern erscheinen.

Bevor die Sonne aufgeht, wird der Himmel bei entsprechend längerer Belichtung schon blau und magenta gefärbt. Das menschliche Auge würde jetzt kaum was erkennen können, außer ein paar Lichter und den angestrahlten Kirchturm.

Gegenüber strahlt der Vollmond hell am Himmel, hier erscheint er noch recht klein, kurze Zeit später, wenn er noch tiefer steht, erscheint er viel größer.

Manchmal holt man sich auch mal nasse Schuhe und Füße

Während im Osten die Sonne immer höher steigt, aber noch unter dem Horizont liegt, sinkt im Westen der Mond langsam aber sicher auf den Horizont zu.